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Zoom

Stand: 01.07.2020

Einer der Gründe, warum der US-Videokonferenzanbieter Zoom - bedingt durch die COVID-19 Situation an Hochschulen - eine große Nachfrage erfährt, ist in erster Linie seine Benutzerfreundlichkeit. Insbesondere für Endnutzer, die solche Technologien selten nutzen, ist diese Eigenschaft von großer Bedeutung. Einige der zahlreichen Features, die Zoom in den letzten Wochen so attraktiv gemacht haben, sind die Teilnahme von hunderten Beteiligten gleichzeitig an Konferenzen, Video- und Audioaufzeichnungen eines Meetings, Video-- und Bildschirmübertragung auf mehreren Bildschirmen und die Möglichkeit der Teilnahme an einer Konferenz ohne Abo oder Zoom-Konto oder gar Software installieren zu müssen. Mittlerweile wird Zoom von ca. 300 Millionen Menschen täglich genutzt. Auch zahlreiche Unternehmen und öffentliche (Aus)Bildungseinrichtungen weltweit gehören derzeit zu den Zoom-Kunden.

Aber wie sieht es dabei mit Datenschutz und Datensicherheit aus? Sind die Einstellungen und Gegebenheiten genauso „freundlich“ wie die Bedienbarkeit dieses Dienstes? Bei kaum einem der Dienstanbieter haben Datenschützer und Sicherheitsexperten sich so häufig wie bei Zoom veranlasst gesehen zu intervenieren. Zoom hat fast täglich an der Behebung lokalisierter Datenschutz-und Sicherheitsmängel gearbeitet.

Ist die prompte Problembehebung des Anbieters aus der Sicht eines Nutzers (einer Hochschule) ein sicheres Zeichen dafür, die Dienste dieses Anbieters zu nutzen? Kann Zoom mit der neuen Version 5.x. datenschutzfreundlich eingesetzt werden? Wird dabei mehr Sicherheit und Datenschutz gewährleistet?

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